Knochenaugmentation

Knochenaugmentation Wuppertal. Mangelndes Knochenvolumen im Bereich des Zahndefekts ist eine der häufigsten relativen Kontraindikationen für Implantate. Statistisch gesehen werden 70 % der Zahnimplantate bei unterschiedlich starkem Kieferknochenschwund eingesetzt. Vielen Patienten wird eine Form der Knochentransplantation verschrieben, um dieses Problem zu lösen.

Warum eine Knochentransplantation notwendig ist

Die Wurzeln der natürlichen Zähne befinden sich im spongiösen Teil des Kieferknochens, dem so genannten Alveolarfortsatz. Dieser Bereich des Kiefers ist mit Blutgefäßen und Nerven durchzogen. Die Parameter der Alveolarkämme sind nicht konstant und werden durch verschiedene Faktoren wie die Intensität der Kaubelastung, traumatische Zahnextraktionen, endokrine oder systemische Erkrankungen der Gelenke und Knochen beeinflusst. Bedenken Sie, wie sich der fehlende Kaudruck auf den Kieferknochen aufgrund der Zahnextraktion auf den Kieferknochen auswirkt.

Die Wurzeln halten die Alveolarfortsätze durch die ständige Kaubelastung in Spannung. Wenn ein oder mehrere Zähne verloren gehen, steht der Kieferknochen im Bereich des fehlenden Zahns nicht mehr unter Druck und baut sich allmählich ab. Der Knochenabbau (Resorption) beginnt mehrere Monate nach der Extraktion eines Zahns und kann bis zum vollständigen Verlust des ursprünglichen Volumens fortschreiten.

Je nach Lage des Defekts verläuft die Knochenresorption unterschiedlich. Da die Dichte des Röhrenknochens im Oberkiefer um ein Vielfaches geringer ist als im Unterkiefer, tritt die Atrophie des oberen Alveolarfortsatzes viel schneller ein. Im Unterkiefer z.B. beginnt der Knochenschwund erst nach 6-12 Monaten, im Oberkiefer bereits 2-3 Monate nach einer Zahnextraktion. Knochenaugmentation Wuppertal

Zahnärzte unterscheiden zwischen den folgenden Arten von Knochenschwund:

  • Der Alveolarfortsatz ist in der Breite resorbiert (horizontale Atrophie).
  • Der Alveolarfortsatz ist in der Höhe resorbiert (vertikale Atrophie).
  • Die Resorption erfolgt gleichzeitig in der Breite und in der Höhe (kombinierte Atrophie).

Je nach Richtung, Ausmaß und Ort der Resorption werden unterschiedliche Techniken zum Knochenaufbau unter Zahnimplantaten eingesetzt. Die gewählte Knochentransplantationstechnik bestimmt wiederum die Art des osteoplastischen Materials für die Knochenaugmentation.

Arten der Knochentransplantation für Zahnimplantate

1. Aufspaltung des Alveolarfortsatzes

Beschreibung der Technik: Der Alveolarfortsatz im Bereich des Zahndefekts wird mit einem Zahnbohrer entlang des Kammes gesägt. Das Loch wird mit Bohrern unterschiedlichen Durchmessers vergrößert und die Implantate werden dann eingeschraubt. Die auf beiden Seiten des Stiels verbleibenden Hohlräume werden mit synthetischem oder natürlichem osteoplastischem Füllmaterial gefüllt, mit einer resorbierbaren Membran abgedeckt und der Zahnfleischlappen geschlossen.

Drei bis sechs Monate nach Abschluss der Geweberegeneration werden Abutments und provisorische Zahnkronen auf die Implantate gesetzt. Knochenaugmentation Wuppertal

Indikationen: Diese Knochentransplantationstechnik wird zur Wiederherstellung mehrerer Zähne mit horizontaler Resorption des Alveolarfortsatzes mit einer Mindeststärke von 2 mm eingesetzt.

Wichtig: Die Methode ermöglicht die gleichzeitige Knochentransplantation mit Zahnimplantaten, fördert die schnelle Knochenregeneration und erfordert keinen chirurgischen Eingriff zur Entnahme von autogenem Knochenmaterial.

2. Transplantation von Knochenblöcken

Beschreibung der Technologie: Das Verfahren wird in zwei Stufen durchgeführt.

  1. In der ersten Phase wird der Spenderknochen aus dem Kinn, den Höckern der fehlenden Weisheitszähne im Oberkiefer und in seltenen Fällen aus dem Beckenknochen entnommen.
  2. Im zweiten Schritt wird das körpereigene Knochenmaterial mit Titanschrauben in den gewünschten Bereich des Kiefers implantiert. Der regenerierte Bereich wird dann mit einer doppellagigen resorbierbaren Membran verschlossen und unter dem Gingivalappen verborgen.

Indikationen: Versorgung von einem oder mehreren Zähnen mit starkem Knochenabbau in der Breite oder Höhe.

Wichtig: Die Verwendung Ihres eigenen Knochens erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Regeneration der transplantierten Einheit erheblich. Bei dieser Art von Knochentransplantation können Sie nicht direkt zur Implantation übergehen. Das Implantat wird erst 6-12 Monate nach der ersten Operation eingesetzt.

3. gesteuerte Knochenregeneration

Beschreibung der Technologie: Das Zahnfleisch wird geöffnet und ein natürliches Knochenersatzmaterial auf Rinderbasis wird in den Bereich eingebracht. Der Bereich wird mit einer doppellagigen Kollagenmembran zur gesteuerten Knochenregeneration abgedeckt und vernäht. Anstelle einer resorbierbaren Membran kann auch ein nicht resorbierbarer Film auf einem Titannetzrahmen verwendet werden.

Indikationen: Bei leichtem bis mäßigem Knochenschwund in Breite und Höhe.

Wichtig: Die Augmentation kann gleichzeitig mit einem Implantat durchgeführt werden und erfordert keine Knochenaufbauoperation.

4. Sinuslift

Beschreibung der Technik: Bei der Operation hebt der Zahnchirurg den Boden der Kieferhöhle an und füllt den Hohlraum mit einem synthetischen Knochenfüller auf. Je nachdem, wie der Kieferhöhlenboden manipuliert wird, unterscheidet man zwischen geschlossenen und offenen Sinuslifts. Knochenaugmentation Wuppertal

Indikationen: Oberkiefer im Bereich der Kieferhöhlen in unmittelbarer Nähe.

Wichtig: In den meisten Fällen werden Implantate im Oberkiefer gleichzeitig mit einem Sinuslift durchgeführt.

Über Unterkieferknochentransplantation

Implantate sind die modernste und ästhetisch ansprechendste Art der Prothetik und werden erfolgreich eingesetzt, um die Integrität der Zahnreihe wiederherzustellen, wenn ein oder mehrere Zähne fehlen.

Häufig besteht ein Mangel an Kieferknochen infolge verschiedener Verletzungen des Kiefers, Komplikationen bei misslungenen Zahnextraktionen, Krankheiten (Granulom, Parodontitis) oder Atrophie aufgrund einer langen Zahnlosigkeit. In solchen Fällen ist eine Zahnvermehrung erforderlich.

Der Knochenaufbau in der Zahnmedizin trägt dazu bei, die Form und die ästhetische Position des Kieferknochens wiederherzustellen und ermöglicht einen erfolgreichen Zahnersatz durch das Setzen von Implantaten.

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