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Aggregatibacter actinomycetemcomitans und Rheuma

Aggregatibacter actinomycetemcomitans und Rheuma: der zweite Zahnfleischkeim im Verdacht

Stand Juli 2026  ·  12 Min. Lesezeit
Das Wichtigste vorab

In der Diskussion um Zahnfleisch und rheumatoide Arthritis steht meist ein Bakterium im Rampenlicht — doch es gibt einen zweiten Verdächtigen, und er ist mindestens so interessant. Sein Name ist ein echter Zungenbrecher: Aggregatibacter actinomycetemcomitans, im Fachjargon kurz „Aa“. Dieser Parodontitis-Keim geht einen anderen Weg als der bekanntere Kandidat. Er verändert körpereigene Eiweiße nicht mit einem eigenen Enzym, sondern von außen: Er gibt ein Zellgift ab — das Leukotoxin A —, das die körpereigenen Abwehrzellen im Übermaß dazu bringt, den Vorgang der Citrullinierung auszulösen. Fachleute nennen das eine Hyper-Citrullinierung. Eine viel beachtete Studie aus dem Jahr 2016 hat diesen Mechanismus beschrieben und dabei bei knapp der Hälfte der untersuchten Menschen mit rheumatoider Arthritis Hinweise auf einen Kontakt mit diesem Keim gefunden. Die Idee dahinter: Ein Zahnfleischbakterium könnte über sein Gift das Immunsystem „auf die falsche Spur“ bringen und so zu jener Autoimmunreaktion beitragen, die für die rheumatoide Arthritis typisch ist. So spannend das ist — auch hier gilt: Es handelt sich um eine gut untersuchte Hypothese, nicht um einen Beweis. Dieser Beitrag erklärt verständlich, wie dieser zweite Keim wirkt, was die Forschung gezeigt hat und wo die Grenzen liegen. Die Diagnose und Behandlung der rheumatoiden Arthritis bleiben dabei Sache von Rheumatologie und Hausarzt.

01 — Zwei Keime

Zwei Keime, zwei Wege zum selben Ziel

Wer sich mit dem Zusammenhang zwischen Parodontitis und rheumatoider Arthritis beschäftigt, stößt zuerst meist auf einen einzigen Keim mit einem eigenen citrullinierenden Enzym. Doch die Forschung hat gezeigt, dass das Bild komplexer ist: Es gibt mindestens zwei mögliche Wege, auf denen Zahnfleischbakterien die für die rheumatoide Arthritis entscheidende Eiweißveränderung anstoßen können — und der zweite ist ein völlig anderer.

Um das zu verstehen, hilft eine kurze Erinnerung an den Kernvorgang. Bei der rheumatoiden Arthritis richtet sich die Abwehr gegen körpereigene Eiweiße, die eine kleine chemische Änderung namens Citrullinierung durchgemacht haben — dabei wird ein Eiweißbaustein in eine leicht veränderte Form umgewandelt, die das Immunsystem als teilweise „fremd“ empfinden kann. Der erste bekannte Keim erzeugt diese Veränderung mit einem eigenen Werkzeug: Er bringt sein eigenes Enzym mit und citrulliniert selbst.

Der zweite Keim, um den es hier geht, macht es genau umgekehrt. Er besitzt kein eigenes citrullinierendes Enzym. Stattdessen bringt er die körpereigenen Zellen dazu, den Vorgang selbst auszulösen — und zwar viel stärker als normal. Er benutzt also nicht sein eigenes Werkzeug, sondern greift das Werkzeug des Körpers ab und dreht es voll auf. Das ist ein grundlegend anderer Mechanismus, führt aber zum selben Ergebnis: zu einer Fülle citrullinierter Eiweiße, die das Immunsystem provozieren können.

Dass es zwei so verschiedene Wege gibt, ist mehr als ein biologisches Detail. Es zeigt, dass der Zusammenhang zwischen Zahnfleisch und rheumatoider Arthritis nicht an einem einzelnen Keim hängt, sondern breiter angelegt sein könnte. Das entzündete Zahnfleisch als Ganzes — mit seiner Bakterienvielfalt und seiner dauerhaften Entzündung — rückt damit noch stärker in den Blick.

02 — Wie das Leukotoxin wirkt

Wie das Leukotoxin wirkt: Hyper-Citrullinierung von außen

Nun zum Herzstück — dem Mechanismus, mit dem dieser zweite Keim arbeitet. Er dreht sich um ein Gift, das das Bakterium abgibt: das Leukotoxin A, oft als LtxA abgekürzt. Der Name verrät bereits sein Ziel: „Leuko“ steht für die weißen Blutkörperchen, also die Abwehrzellen. Dieses Gift richtet sich gegen bestimmte Abwehrzellen des Körpers, die Neutrophilen — die häufigsten und schnellsten Ersthelfer des Immunsystems.

Was passiert, wenn das Gift auf diese Abwehrzellen trifft? Das Leukotoxin durchlöchert die Hülle der Zelle. Man kann es sich vorstellen wie feine Poren, die in die Zellwand gestochen werden. Dadurch gerät das Innenleben der Zelle durcheinander, und es werden Vorgänge in Gang gesetzt, die normalerweise streng kontrolliert ablaufen — darunter die Citrullinierung. Weil die Zelle sozusagen die Kontrolle verliert, citrulliniert sie nun im Übermaß: Es entsteht eine große Menge veränderter Eiweiße auf einmal. Genau das meint der Begriff Hyper-Citrullinierung — eine überschießende, unkontrollierte Version des normalen Vorgangs.

Diese Flut citrullinierter Eiweiße ist der springende Punkt. Wo normalerweise nur wenige veränderte Eiweiße entstehen, produziert die attackierte Zelle plötzlich viele. Und je mehr solcher veränderten Eiweiße vorliegen, desto größer ist die Chance, dass das Immunsystem sie bemerkt und darauf reagiert — mit der Bildung jener Antikörper, die für die rheumatoide Arthritis typisch sind. Bemerkenswert ist, dass dieser Vorgang dem ähnelt, was auch im entzündeten Gelenk selbst zu beobachten ist: Auch dort läuft eine ähnliche überschießende Citrullinierung ab. Das Zahnfleisch würde damit gewissermaßen nachahmen, was im erkrankten Gelenk geschieht.

Der entscheidende Unterschied zum ersten Keim liegt also im „Wer macht die Arbeit“. Der erste Keim citrulliniert selbst, mit seinem eigenen Enzym. Dieser zweite Keim lässt die körpereigenen Zellen die Arbeit tun, indem er sie mit seinem Gift überfordert. Zwei völlig verschiedene Strategien, die beide zu einer Fülle citrullinierter Eiweiße führen — und damit zu einem möglichen Anstoß der Autoimmunreaktion.

Zwei Wege zur Citrullinierung
Zwei Keime, ein gemeinsames Ergebnis
P. gingivalis (Kontrast)
Keim mit eigenem Enzym — citrulliniert selbst
Aggregatibacter a.

Leukotoxin → durchlöchert Abwehrzelle → Zelle citrulliniert im Übermaß (Hyper-Citrullinierung)

viele veränderte Eiweiße → mögliche Bildung von Anti-CCP-Antikörpern
Hypothese, nicht bewiesen — ein plausibler, aber ungesicherter Weg.
03 — Was die Studie von 2016 gezeigt hat

Was die Studie von 2016 gezeigt hat — und was nicht

Die Aufmerksamkeit für diesen zweiten Keim geht wesentlich auf eine Arbeit aus dem Jahr 2016 zurück, die in einer angesehenen Fachzeitschrift erschien und in der Forschung viel diskutiert wurde. Sie hat den Mechanismus der Hyper-Citrullinierung durch das Leukotoxin beschrieben und damit erstmals einen konkreten, molekularen Weg vorgeschlagen, wie eine parodontale Infektion mit der Autoimmunität bei der rheumatoiden Arthritis verknüpft sein könnte.

Ein Befund aus dieser Arbeit wird besonders oft zitiert: Bei etwa der Hälfte der untersuchten Menschen mit rheumatoider Arthritis fanden sich Hinweise auf einen Kontakt mit diesem Keim. Und dieser Kontakt war bei den Betroffenen mit den typischen Rheuma-Markern verknüpft — den Antikörpern gegen citrullinierte Eiweiße und dem sogenannten Rheumafaktor. Das ist ein bemerkenswerter Zusammenhang: Ausgerechnet bei den Menschen mit den rheumatypischen Antikörpern zeigte sich häufiger eine Spur dieses Zahnfleischkeims.

Man muss aber genau lesen, was das heißt — und was nicht. Ein „Hinweis auf Kontakt“ mit einem Keim bedeutet, dass das Immunsystem diesem Bakterium irgendwann begegnet ist. Es bedeutet nicht, dass dieser Keim die rheumatoide Arthritis ausgelöst hat. Ein Zusammenhang in einer solchen Untersuchung — hier ist der Keim, hier sind die Antikörper — zeigt, dass zwei Dinge gehäuft gemeinsam auftreten. Er beweist keine Ursache. Genau diese Unterscheidung ist bei jeder Aussage über diesen Mechanismus entscheidend.

Auch die andere Hälfte der Betroffenen ist aufschlussreich: Bei etwa der Hälfte der Menschen mit rheumatoider Arthritis fand sich eben kein solcher Hinweis. Das zeigt, dass dieser Keim allenfalls ein Weg unter mehreren ist. Die rheumatoide Arthritis hat viele Zutaten — Genetik, Rauchen, weitere Auslöser —, und dieser Keim erklärt bestenfalls einen Teil der Fälle. Wer die Studie ehrlich wiedergibt, sagt: Sie hat einen plausiblen molekularen Weg aufgezeigt und einen auffälligen Zusammenhang gefunden — nicht mehr, aber auch nicht weniger.

04 — Die Grenzen und was daraus für Sie folgt

Die Grenzen und was daraus für Sie folgt

Wie beim ersten Keim gehört auch hier die ehrliche Einordnung dazu — und danach die praktische Frage, was das für Betroffene bedeutet.

Die Grenzen sind ähnlich gelagert. Erstens stammt vieles aus speziellen Untersuchungen an Zellen und ausgewählten Personengruppen; der Sprung zum allgemeinen Krankheitsgeschehen ist nicht vollständig belegt. Zweitens sind die Ergebnisse nicht in allen Studien gleich. Es gibt Arbeiten, die den Zusammenhang stützen, und andere, die ihn nicht so klar finden — ein Zeichen dafür, dass die Sache komplizierter ist, als eine einzelne Studie vermuten lässt. Drittens ist dieser Keim, wie gezeigt, nur bei einem Teil der Betroffenen überhaupt nachweisbar — er kann also nicht die alleinige Erklärung sein.

Aus diesen Grenzen folgt kein Grund zur Sorge, sondern eine vernünftige Haltung. Der Nachweis dieses Keims oder seiner Spuren ist kein Diagnosewerkzeug für die rheumatoide Arthritis und wird auch nicht als solches eingesetzt. Niemand sollte aus einem Zahnfleischbefund auf eine Gelenkerkrankung schließen — und niemand sollte aus erhöhten Rheuma-Antikörpern voreilig einen bestimmten Mundkeim verantwortlich machen. Beide Ebenen gehören getrennt und in die Hände der jeweils Zuständigen.

Was dagegen sinnvoll ist, ist erfreulich einfach und unabhängig von allen offenen Fragen: Eine ausgeprägte Parodontitis, in der solche Keime gedeihen, ist eine dauerhafte Entzündungsquelle. Sie zu behandeln entfernt den Biofilm unter dem Zahnfleischrand, in dem diese Bakterien leben, und beruhigt das entzündete Gewebe. Das „heilt“ keine rheumatoide Arthritis — aber es reduziert eine Entzündungsquelle, an der man tatsächlich etwas tun kann, und ist für die Mundgesundheit ohnehin geboten.

Für Menschen mit rheumatoider Arthritis oder erhöhten Antikörpern ist der Gedanke naheliegend, das Zahnfleisch aufmerksam im Blick zu behalten — als eine Baustelle, die man beeinflussen kann. Was die Blutwerte bedeuten und wie die rheumatoide Arthritis behandelt wird, deutet und entscheidet allein die rheumatologische Betreuung. Die Zusammenarbeit beider Welten ergibt gerade angesichts solcher Mechanismen Sinn: Wenn eine mögliche Quelle rheumatypischer Antikörper im Mund liegen kann, ist es klug, den Zahnfleischstatus im Gesamtbild mitzudenken — ruhig und ohne Alarm.

05 — FAQ & Fazit
Was ist Aggregatibacter actinomycetemcomitans?

Ein Bakterium, das bei der Parodontitis eine Rolle spielt und in entzündeten Zahnfleischtaschen vorkommt. Es ist neben einem bekannteren Keim der zweite Verdächtige im Zusammenhang mit der rheumatoiden Arthritis, weil es über ein Zellgift die Citrullinierung im Körper anstoßen kann.

Wie unterscheidet sich dieser Keim vom bekannteren Verdächtigen?

Der bekanntere Keim citrulliniert körpereigene Eiweiße mit einem eigenen Enzym. Dieser zweite Keim hat kein solches Enzym — er gibt ein Gift ab, das die körpereigenen Abwehrzellen dazu bringt, im Übermaß zu citrullinieren. Zwei verschiedene Wege, die beide zu vielen veränderten Eiweißen führen.

Was ist das Leukotoxin A?

Ein Gift, das dieser Keim abgibt und das sich gegen bestimmte Abwehrzellen richtet, die Neutrophilen. Es durchlöchert deren Hülle, wodurch die Zellen die Kontrolle verlieren und im Übermaß citrullinieren. Diese überschießende Version des Vorgangs nennt man Hyper-Citrullinierung.

Was ist Hyper-Citrullinierung?

Eine überschießende, unkontrollierte Form der normalen Citrullinierung. Statt weniger veränderter Eiweiße entstehen auf einmal viele. Je mehr solcher Eiweiße vorliegen, desto größer die Chance, dass das Immunsystem darauf reagiert — mit der Bildung rheumatypischer Antikörper.

Beweist die Studie von 2016, dass dieser Keim Rheuma verursacht?

Nein. Sie hat einen plausiblen molekularen Weg beschrieben und einen auffälligen Zusammenhang gefunden — bei etwa der Hälfte der Betroffenen Hinweise auf Kontakt mit dem Keim, verknüpft mit den Rheuma-Markern. Ein Zusammenhang ist aber kein Beweis für eine Ursache. Es bleibt eine gut untersuchte Hypothese.

Was bedeutet „Hinweis auf Kontakt mit dem Keim"?

Dass das Immunsystem diesem Bakterium irgendwann begegnet ist. Es bedeutet nicht, dass der Keim die rheumatoide Arthritis ausgelöst hat. Bei etwa der Hälfte der untersuchten Betroffenen fand sich zudem kein solcher Hinweis — der Keim ist also allenfalls ein Weg unter mehreren.

Kann man diesen Keim testen lassen, um Rheuma zu erkennen?

Nein. Der Nachweis dieses Keims ist kein Diagnosewerkzeug für die rheumatoide Arthritis und wird nicht als solches eingesetzt. Aus einem Zahnfleischbefund lässt sich keine Gelenkerkrankung ableiten. Die Diagnose der rheumatoiden Arthritis gehört ausschließlich in die rheumatologische Betreuung.

Habe ich Rheuma, wenn dieser Keim bei mir vorkommt?

Nein. Der Keim kommt bei Parodontitis vor, ohne dass daraus eine rheumatoide Arthritis folgen muss. Es braucht viele weitere Zutaten — Veranlagung, Entzündung, weitere Auslöser. Das Vorhandensein des Keims allein bedeutet keine Erkrankung und keinen Grund zur Sorge.

Hilft eine Zahnfleischbehandlung gegen diesen Keim?

Die Behandlung der Parodontitis entfernt den Biofilm unter dem Zahnfleischrand, in dem solche Keime leben, und beruhigt das entzündete Gewebe. Das reduziert eine Entzündungsquelle. Es „heilt“ keine rheumatoide Arthritis, ist aber für die Mundgesundheit sinnvoll — unabhängig von der Rheuma-Frage.

Warum sind gleich zwei Keime im Verdacht?

Weil die Forschung gezeigt hat, dass auf verschiedenen Wegen dieselbe Eiweißveränderung entstehen kann. Das deutet darauf hin, dass nicht ein einzelnes Bakterium der „Schuldige“ ist, sondern die entzündete Umgebung im Mund selbst ein Ort sein könnte, an dem das Immunsystem angeschoben wird.

Was sollte ich als Betroffener konkret tun?

Das Zahnfleisch aufmerksam im Blick behalten, eine Parodontitis behandeln lassen und bei rheumatoider Arthritis Zahnmedizin und Rheumatologie voneinander wissen lassen. Was Ihre Blutwerte bedeuten und wie die rheumatoide Arthritis behandelt wird, entscheidet allein Ihre rheumatologische Betreuung.

Fazit

Neben dem bekannteren Verdächtigen gibt es einen zweiten Zahnfleischkeim, der die Rheuma-Forschung beschäftigt: Aggregatibacter actinomycetemcomitans. Er geht einen völlig anderen Weg — er citrulliniert nicht selbst, sondern gibt ein Gift ab, das körpereigene Abwehrzellen dazu bringt, im Übermaß zu citrullinieren. Diese Hyper-Citrullinierung erzeugt eine Fülle veränderter Eiweiße, die das Immunsystem provozieren und zur Bildung rheumatypischer Antikörper beitragen könnten. Eine viel beachtete Studie hat den Mechanismus beschrieben und bei etwa der Hälfte der untersuchten Menschen mit rheumatoider Arthritis Hinweise auf einen Kontakt mit diesem Keim gefunden, verknüpft mit den typischen Markern. So aufschlussreich das ist, bleibt die ehrliche Grenze: Ein Hinweis auf Kontakt ist ein Zusammenhang, kein Beweis für eine Ursache, und der Keim ist allenfalls ein Weg unter mehreren. Dass gleich zwei verschiedene Keime auf verschiedenen Wegen dieselbe Eiweißveränderung anstoßen können, macht vor allem eines deutlich: Nicht ein einzelnes Bakterium ist der „Schuldige“, sondern die entzündete Umgebung im Mund verdient Aufmerksamkeit. Und die kann man beruhigen — durch die Behandlung einer Parodontitis, ganz unabhängig davon, wie die Forschung diese faszinierenden Fragen am Ende beantwortet.

VT
Medizinisch geprüft
Veniamin Tsypin, Zahnarzt

Zahnarztpraxis Tsypin · Wuppertal. Dieser Beitrag wurde fachlich geprüft und dient der Information, nicht der Selbstdiagnose. Stand Juli 2026.

Wie die Zahnarztpraxis Tsypin helfen kann

Bei uns bekommen Sie zu diesem komplexen Thema eine ehrliche, verständliche Einordnung statt reißerischer Behauptungen. Wenn Sie sich wegen des möglichen Zusammenhangs zwischen Zahnfleischkeimen und Rheuma Gedanken machen, schauen wir uns Ihr Zahnfleisch in Ruhe an — ein sorgfältiger Befund und die Messung der Zahnfleischtaschen zeigen, ob und wie ausgeprägt eine Parodontitis vorliegt, in der solche Bakterien gedeihen. Die Behandlung entfernt den Biofilm unter dem Zahnfleischrand und beruhigt das Gewebe; unterstützend kann eine Ozontherapie sinnvoll sein, weil Ozon gezielt gegen Bakterien wirkt. Für die Deutung Ihrer Blutwerte und alles, was Ihre rheumatoide Arthritis selbst betrifft, ist Ihre rheumatologische Betreuung die richtige Adresse; dort arbeiten wir zusammen, wo es passt. In einer kostenlosen Erstberatung nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen, ohne Druck. Einen Überblick über die Behandlung finden Sie auf unserer Seite zur Parodontitis-Behandlung in Wuppertal; mehr zur oberflächlichen Zahnfleischentzündung als Vorstufe lesen Sie unter Zahnfleischentzündung.

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